Test: Sims 3 für PC
Auch bei uns, wenn auch verspätet, gibt es ein Review zum heißerwartesten Spiels vieler Fans. Die Rede ist natürlich von Sims 3. Jahrelang in Entwicklung und im Februar 2009 sollte die Erlösung kommen. Doch EA hat seine Fans enttäuscht, denn Sims 3 wurde verschoben – auf Anfang Juni 2009. Trotz Raubkopien wurden in der ersten Woche nach Verkaufsstart 1,4 Millionen Exemplare des Spiels abgesetzt.
In diesem Artikel präsentieren wir euch die neuen Features von Sims 3.
Lebe dein zweites Leben
Doch worum geht es denn in “Die Sims”. Vor ungefähr neun Jahren begann die weltweite Erfolgsgeschichte von “Die Sims”. Seither wurde die Lebenssimulation aus dem Hause Maxis mehr als 100 Millionen mal verkauft. Aber Lebenssimulation? Das klingt doch fad. Im Gegenteil, das Konzept ist dermaßen gut, nein – fantastisch, sodasss man stundenlang vor dem Computer hockend seinen Sim, das sind die Menschen in Sims, füttern kann. Viele Spieler erstellen in Sims ihr zweites Ich.

Sims können sich in der Stadt freibewegen um Freunde zu treffen.
Böse Sims, gute Sims-beides geht (leider) nicht
Doch kommen wir zum Anfang des Spiels. Bei der Erstellung der Sims kann man neben dem Gesicht und dem Körper, der Kleidung auch die Charaktereigenschaften des Sims anpassen. Natürlich sind auch alle Sims individuell. Beim Vorgänger, in Sims 2 gab es die Schiebereglern für die Einstellung des Gesichts, der Augen, der Nase und des Mundes. Bei der Änderung der Körperform hatte man nicht viele Möglichkeiten. Doch bei Sims 3 kann jeder Spieler entscheiden, ob seine Figur ganz dünn, muskulös, oder doch eher mollig werden soll. Mit Hilfe von zwei Reglern, statt nur einem bei Sims 2, ist es möglich seine Charaktere unterschiedlich zu “bauen”.
Jeder Sims bekommt gleich am Anfang bis zu fünf Merkmale. Viele der Eigenschaften haben ihre Vorteile und nützliche Funktionen. So können Sims mit dem Merkmal Computerfreak jeden Tag ab 21 Uhr hacken um die Haushaltskasse aufzufüllen. Kleptomatische Sims lassen gerne bei Besuch bei Freunden und Nachbarn etwas mitgehen. So kann es sein, dass man nach einer Feier eines Freundes ein Auto im Inventar hat. Auf für die Karriere sind Charaktereigenschaften von Bedeutung.
Auch in Sims 3 gibt es Lebenswünsche. Als Bonus für die Erfüllung der Wünsche bekommt man Punkte für Lebenszeitbelohnungen. Diese geben dem Sim gewisse Vorteile. So kann man dafür sorgen, dass der Charakter immer einen Rabatt beim Buchladen bekommt oder seltener auf die Toilette gehen muss.

Sims versammeln sich vor dem Rathaus
Kompliziertes Stadtmenü macht den Einstieg schwer
Ein Kritikpunkt ist das Stadtmenü des Spiels. Anfänger haben es schwer zurechtzukommen. Hier haben die Entwickler eines der wichtigsten Features sehr unübersichtlich gestaltet. Anfangs war es nicht einfach, den Haushalt zu wechseln, was bei Sims 2 nur mit einem Klick funktionierte.
Was auch schlecht ist, ist dass es in Sims 3 nur eine Stadt gibt. Es ist aber möglich eine zweite kostenlos aus dem Store herunterzuladen. In der Stadt ist es aber nicht möglich neue Grundstücke zu bauen. So ist es nur möglich Häuser auf vorgegebene Grundstücke zu platzieren bzw. zu bauen.
Sims 3: Freie Nachbarschaft mit individuellen Sims
Sims 3 bietet weitaus mehr als seine Vorgänger. Man kann nicht nur mit dem Auto zu Freunden und zum Stadtparkfahren, es ist auch möglich sich frei in der Nachbarschaft zu bewegen. Wer für seine Fitness etwas tun möchte, kann auch in der Stadt oder noch besser am Strand joggen gehen. Eine besonders großes Feature in Sims 3 ist, dass man alles, wirklich alles, individuell gestalten kann. Der neue Gestaltungseditor für das Interieur lässt die Herzen zahlreicher Einrichtungs-Fans höher schlagen. Aus einer großen Farb-, Muster- und Stoffpalette kann man sein Mobiliar und Anderes individuell anpassen und gestalten.Vom eigenem Haus bis hin zur Unterwäsche. Auch kann der Spieler kann ein beliebiges Muster und Farbe für die Klammoten, Möbeln oder Auto auswählen.

Die einzige Stadt. Eine zweite ist im EA Store downloadbar
Der Alltag – Einmal aufregend, einmal langweilig
Der Tag beginnt mit dem Frühstück oder Kaffee. Gleich dannach holt die Fahrgemeinschaft euren Sim ab, sofern euer Charakter einen Job hat. Die Arbeit dauert meistens mehr als acht Stunden. Es kann auch sein, dass man in der Nacht statt am Tag arbeiten muss, wie z.B.: als Verbrecher.
Nach der Arbeit kann sich der Sim ausruhen. Ein kleiner Spaziergang am Strand oder doch Edelsteine im Wald sammeln, alles ist möglich. Am Abend geht man entweder ins feine Restaurant oder man kocht eben selber zu Hause etwas Leckeres.
Wer eine große Familie hat, muss sich natürlich auch um die Kinder kümmern. Ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen verbessert ihre Notenleistung.
Beim Älterwerden eines Kindes kann man ein oder zwei neue Merkmale für den heranwachsenden Sim wählen, da sie ab der Geburt nur zwei Charaktereigenschaften besitzen. Ist das Kind glücklich aufgewachsen, so darf man zwei neue Eigenschaften wählen, ist das Kind aber nicht so glücklich älter geworden, so bestimmt der Computer ein Merkmal.
Fazit:
Die Welt von Sims 3 ist groß, es gibt viele Möglichkeiten durch den Tag zu kommen und das wichtigste: Es macht Spaß. Der Einstieg ist zwar schwer, aber nach einer Zeit macht das Spiel süchtig und man sitzt einigen Stunden vor dem PC, ohne zu merken, dass es draußen schon stockdunkel ist. (shi)
Bewertung
Grafik 80%
Sound 88%
Steuerung 90%
Spielspaß 94%
Gesamt: 88





Zitat: “Wer eine große Familie hat, muss sich natürlich auch um die Kinder kümmern. Ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen verbessert ihre Notenleistung. Kinder können, wie auch bei Sims 2, in eine Privatschule geschickt werden.”
Meines Wissens und auch nach langen Recherchen auf anderen Seiten, gibt es in Die Sims 3 derzeit k e i n e Privatschule mehr.
Mit freundlichen Grüßen
D. Sasse
HI,
vielen Dank für deinen Hinweis. Da habe ich mich etwas vertan… aber danke.
Grüße,
Oliver
musst mal die Bilder ans neue Design anpassen
hoppla, stimmt ^^. ist mir gar nicht aufgefallen.danke